Corona Virus Pandemie - Aktuelles zu Regularien für Gottesdienste Update 4. Juli 2020

Aktuelle Hinweise für die Feier der Liturgie ab 6. Juli 2020

26. Mitteilung zur aktuellen Lage, Ergänzende Hinweise für die Feier der Liturgie ab 6. Juli 2020 DOWNLOAD

Hinweise zum Reinigen und Desinfizieren in Kirchen - was Sie und die zu behandelnden Oberflächen schont DOWNLOAD

Konservatorische Hinweise für das Reinigen und Desinfizieren, Klebebänder... DOWNLOAD

Hinweise des Sachgebietes Arbeitssicherheit  https://arbeitssicherheit.drs.de/corona.html

19. Mitteilung zur aktuellen Lage Erläuterungen zur Anordnung für die Feier der Liturgie vom 30. April 2020

Hinweise für Mesnerinnen und Mesner

Reingungstücher für Vasa Sacra

Hinweise für den Ministrantendienst

Piktogramme                           

Infektionsschutzkonzept               

18. Mitteilung und Liturgische Hinweise wie Gottesdienste ab 9. April 2020 stattfinden können von Bischof Gebhard Fürst

Risikogruppen

Krankenkommunion durch Angehörige  Amtsblatt Nr. 11 vom 15.10.2019 Seite 447

ÖFFENTLICHE GOTTESDIENSTE AB DEM 9. MAI

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart wird es ab Samstag, 9. Mai, wieder möglich sein, miteinander in der Kirche Gottesdienst zu feiern. 

Grundlage hierfür ist eine „Bischöfliche Anordnung für die Feier der Eucharistie, von Wort-Gottes-Feiern und anderen Gottesdiensten nach der Lockerung der aktuellen Beschränkungen“. Um die Gesundheit aller Mittfeiernden bestmöglich zu schützen, werden die Gottesdienste jedoch nur mit weitreichenden Einschränkungen stattfinden können. Bischof Dr. Gebhard Fürst: „Trotz der Einschränkungen ist dies ein Zeichen der Ermutigung nach den vergangenen, für uns Christen sehr schweren Wochen.“

Ansteckungsrisiko minimieren

Um ein Ansteckungsrisiko so weit wie möglich zu minimieren, wird es nur eine begrenzte Zahl von Mitfeiernden geben können. Diese Zahl orientiert sich an der Größe des Kirchenraums. Um den Schutz der Gottesdienstbesucher sicherzustellen, erweitert die Diözese den seitens der Landesregierung vorgegebenen Sicherheitsabstand  auf mindestens zwei Meter nach allen Seiten. Dies kann zum Beispiel dadurch gewährleistet werden, dass nur jede zweite oder dritte Bankreihe belegt wird. Die Sitzplätze müssen gekennzeichnet werden. Stehplätze sind nicht möglich.

Beim Betreten und beim Verlassen der Kirche sind die notwendigen Abstände einzuhalten. Wenn möglich, sollen die Laufwege nur in einer Richtung begehbar sein, um ein Zusammentreffen zu vermeiden, und die Ein- und Ausgänge sollten sich unterscheiden. Personen mit Krankheitssymptomen können nicht an den Gottesdiensten teilnehmen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Gottesdienstbesucher wird empfohlen. An den Eingängen muss es eine Möglichkeit zur Handdesinfektion geben.

Es wird ausschließlich in denjenigen Kirchen Gottesdienst gefeiert werden können, in denen diese Regelungen eingehalten werden können. Die Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten haben die Freiheit, je nach Situation vor Ort zu entscheiden, welche und wie viele öffentliche Gottesdienste in welchen Kirchen und Kapellen gefeiert werden.

Anmeldung ist Voraussetzung für Teilnahme

Prinzipiell wird es Gottesdienste auch nur dann geben, wenn sich mindestens zwei Personen bereit erklären, den Einlass und die Einhaltung der Regeln in den Kirchen als Ordner zu kontrollieren. Voraussetzung für die Teilnahme an einem Gottesdienst  ist eine vorherige Anmeldung.

Gemeindegesang ist nicht möglich, da gemeinsames Singen einer größeren Gruppe von Personen ein besonderes Infektionsrisiko birgt. In möglichst allen Gottesdiensten sollten deswegen Kantorinnen und Kantoren zum Einsatz kommen, die Lieder stellvertretend für die Gemeinde singen. Das gemeinsame Beten ist in den Gottesdiensten möglich.

Gottesdienste im Freien und Prozessionen können stattfinden, wenn die Teilnehmerzahl 100 Personen nicht übersteigt und auch hier der Mindestabstand von zwei Metern stets eingehalten wird. Zusammenkünfte oder Feste nach einem Gottesdienst im Freien sind nicht möglich. Auch für diese Gottesdienste müssen Infektionsschutzkonzepte vorab erstellt werden.

Sonntagspflicht weiter ausgesetzt

Die Sonntagspflicht bleibt trotz dieser neuen Möglichkeiten bis auf weiteres ausgesetzt. Dies ist auch ein deutliches Signal für ältere Personen oder Menschen, die zu Risikogruppen gehören. Sie sollen einerseits nicht von der Möglichkeit zum Gottesdienstbesuch ausgeschlossen werden, andererseits aber keine falsche innere Verpflichtung verspüren, trotz des Bewusstseins der eigenen Gefährdung in den Gottesdienst kommen zu müssen.

15. Mitteilung und Liturgische Hinweise von Bischof Dr. Gebhard Fürst und Weihbischof Dr. Gerhard Schneider vom 20.04.2020

Link bitte klicken

10. Mitteilung zur aktuellen Lage – Liturgische Hinweise vom 30.03.2020

Am vergangenen Freitag hat Papst Franziskus den Segen „urbi et orbi“ gespendet, der Stadt Rom und dem ganzen Erdkreis. Niemand, der diese Feier mitverfolgt hat, konnte davon unberührt bleiben: der Papst alleine auf dem menschenleeren, regen- überströmten Petersplatz, selbst zutiefst bewegt und erschüttert. All dies war bei- spiellos, so wie auch die aktuelle Not, in der die Welt sich befindet, für uns alle bei- spiellos ist. Diese Krise „legt unsere Verwundbarkeit bloß und deckt jene falschen und unnötigen Gewissheiten auf, auf die wir bei unseren Plänen, Projekten, Ge- wohnheiten und Prioritäten gebaut haben“, so der Heilige Vater.

Gerade mit Blick auf Ostern ist diese Zeit aber dennoch keine Zeit der Hoffnungslo- sigkeit. „Allmächtiger und barmherziger Gott, schaue auf unseren schmerzhaften Zu- stand, tröste deine Kinder und öffne unsere Herzen für die Hoffnung“, betete Papst Franziskus. Das ist unser Auftrag in diesen Tagen: dazu beizutragen, dass die Men- schen Trost finden bei Gott und ihre Herzen für die Hoffnung öffnen können.

Wir haben keinen ausgearbeiteten und wohl durchdachten Plan, wie uns das gelin- gen kann. Vieles kann nicht auf die gleiche Weise geschehen, wie wir es seit jeher gewohnt sind – obwohl wir gerade jetzt in der Heiligen Woche gerne auf das Wohl- vertraute zurückgreifen würden. Uns hat in den letzten drei Wochen sehr beein- druckt, wie geist- und phantasievoll viele von Ihnen Wege suchen, auch in der aktuel- len Ausnahmesituation die Hoffnung und Zuversicht der Osterbotschaft zu den Men- schen zu bringen. Dafür danken wir Ihnen sehr, auch im Namen von Bischof Geb- hard Fürst.

Nach wie vor erreichen uns viele Anfragen zur Feier der Kar- und Ostertage. Einige Antworten möchten wir Ihnen im Auftrag von Bischof Fürst in diesem Schreiben ge- ben.

Konzelebration

Gemäß eines Schreibens der Kongregation für den Gottesdienst vom 25. März sollen Bischöfe und Priester die Riten der Heiligen Woche ohne Teilnahme des Volkes an einem geeigneten Ort feiern. Konzelebration soll vermieden werden.
Es gilt weiterhin, dass bei einem Gottesdienst, der im Livestream übertragen wird, bis zu fünf Personen teilnehmen können. Diese kleine Gruppe soll verschiedene liturgische Dienste repräsentieren, die für die Feier des Gottesdienstes notwendig sind.

Palmsonntag

Viele Gemeinden treffen Vorbereitungen dafür, dass Gemeindemitglieder gesegnete Palmzweige im Laufe des Tages an der Kirche abholen können. Wir weisen auf die Möglichkeit hin, die Zweige im Freien vor der Kirche zur Mitnahme bereit zu stellen (bitte weisen Sie auf die gebotenen Abstände voneinander hin, die einzuhalten sind).

Karfreitag

Die über diesen Link hinterlegte Fürbitte, soll in diesem Jahr in die Großen Fürbitten eingefügt werden.

Taufliturgie in der Osternacht

Für die Taufliturgie in der Feier der Osternacht sieht die Kongregation für den Got- tesdienst nur die Erneuerung des Taufversprechens vor.

Segnung von Osterspeisen

Wir raten davon ab, Gemeindemitglieder dazu einzuladen, verpackte Osterspeisen am Ostersonntag in die Kirche zu bringen, um diese dann im Laufe des Tages ge- segnet wieder abholen zu können.

Osterlicht

Eine gute Idee ist es, die Gemeinde einzuladen, im Laufe der Osterwoche das Licht der Osterkerze ins eigene Haus zu holen. Es kann eine kleine Kerze mit dem Licht der Osterkerze neben diese gestellt werden, um das Anzünden eigener Kerzen zu ermöglichen.

Heilige Kommunion

Verschiedene Formen von organisierten „Kommunionspeisungen“ („Kommunion to go“) oder Kommunionempfangszeiten, z. B. nach gestreamten Gottesdiensten sind nicht möglich, weil sie gegen das Versammlungsverbot verstoßen. Wir bitten Sie sehr, sich an diese Vorgabe zu halten.
Der Einzelempfang der Heiligen Kommunion ist in besonders dringlichen Notsituatio- nen unter Einhaltung aller Hygienevorschriften möglich.

Sakrament der Versöhnung (Beichte)

Es gelten weiterhin die Hinweise unserer Mitteilung vom 20. März: Das Sakrament der Versöhnung kann derzeit in der Regel nicht gefeiert werden. Ausgenommen sind besonders dringliche Notsituationen. In diesen Fällen müssen behördliche und hygi- enische Vorgaben (vor allem genügend Abstand) genau eingehalten werden. Die Beichte im Beichtstuhl ist generell ausgeschlossen.
Die Apostolische Pönitentiarie hat am 19. März den Priestern die Möglichkeit eröff- net, in den von der Pandemie besonders stark betroffenen Gebieten die Generalab- solution zu erteilen. Sollte es in Einzelfällen zu einer Situation kommen, in der dies angemessen zu sein scheint (was derzeit nicht der Fall ist), hat der Priester, der von dieser Möglichkeit Gebrauch machen will, zuvor in jedem Fall den Diözesanbi- schof zu kontaktieren.

Informationen zur Feier der Liturgie und Gottesdienstvorlagen

Der diözesane Newsletter Liturgie wird ab sofort wöchentlich versandt. Neben aktuel- len Informationen enthält er die Vorlagen zur Feier eines häuslichen Gottesdienstes für das jeweils nächste Wochenende. Eine Anmeldung ist jederzeit möglich unter: info.drs.de/liturgie

Klärende Botschaft: Nicht das Unheil hat das letzte Wort, sondern das Heil

Die Corona-Pandemie mit ihrem unvorstellbaren Leid führt uns an Grenzen des Ver- stehens und unseres Glaubens. Viele erschüttert verunsicherte Menschen fragen Gott wie die Jünger im Evangelium vom Seesturm Jesus: »[...] kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?« (Mk 4,38). Andere wollen eine Strafe Gottes er- kennen und verbreiten ihre Rede davon angstverbreitend in den sozialen Medien.

Es braucht wohl auch unsere klärende Verkündigung der frohen Botschaft. So betont das „Wort der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche in Deutschland“ vom 20. März: »Als Christen sind wir der festen Überzeugung: Krankheit ist keine Strafe Gottes – weder für Einzelne, noch für ganze Gesellschaften, Nationen, Konti- nente oder gar die ganze Menschheit. Krankheiten gehören zu unserer menschlichen Natur als verwundbare und zerbrechliche Wesen. Dennoch können Krankheiten und Krisen sehr wohl den Glauben an die Weisheit und Güte Gottes und auch an ihn selbst erschüttern. Krankheiten und Krisen stellen uns Menschen vor Fragen, über die wir nicht leicht hinweggehen können. Auch wir Christen sind mit diesen Fragen nach dem Sinn menschlichen Leids konfrontiert und haben keine einfachen Antwor- ten darauf. Die biblische Botschaft und der christliche Erlösungsglaube sagen uns Menschen jedenfalls zu: Gott ist ein Freund des Lebens. Er liebt uns Menschen und leidet mit uns. Gott will das Unheil nicht. Nicht das Unheil hat darum das letzte Wort, sondern das Heil, das uns von Gott verheißen ist« (www.drs.de/fileadmin/user_upload/Dossiers/Coronavirus/2020-046a-Gemeinsames- Wort-der-Kirchen-zur-Corona-Krise.pdf).

Und auch Papst Franziskus hat in der oben zitierten Ansprache am vergangenen Freitag klare und orientierende Worte gefunden gegen die Angst und gegen die Re- den von der Strafe Gottes: »Herr, [...] in unserer Welt, die du noch mehr liebst als wir, sind wir mit voller Geschwindigkeit weitergerast und hatten dabei das Gefühl, stark zu sein und alles zu vermögen [...]. Wir haben vor deinen Mahnrufen nicht an- gehalten, wir haben uns von Kriegen und weltweiter Ungerechtigkeit nicht aufrütteln lassen, wir haben nicht auf den Schrei der Armen und unseres schwer kranken Pla- neten gehört. Wir haben unerschrocken weitergemacht in der Meinung, dass wir in einer kranken Welt immer gesund bleiben würden. Jetzt, auf dem stürmischen Meer, bitten wir dich: ›Wach auf, Herr!‹ [...] Herr, du appellierst an uns, du appellierst an den Glauben. Nicht nur an den Glauben, dass es dich gibt, sondern an den Glauben, der uns vertrauensvoll zu dir kommen lässt. In dieser Fastenzeit erklingt dein ein- dringlicher Aufruf: »Kehrt um« (Mk 1,15) [...] Du rufst uns auf, diese Zeit der Prüfung als eine Zeit der Entscheidung zu nutzen. Es ist nicht die Zeit deines Urteils, sondernunseres Urteils: die Zeit zu entscheiden, was wirklich zählt und was vergänglich ist, die Zeit, das Notwendige von dem zu unterscheiden, was nicht notwendig ist. Es ist die Zeit, den Kurs des Lebens wieder neu auf dich, Herr, und auf die Mitmenschen auszurichten (http://www.vatican.va/content/francesco/de/homilies/2020/documents/papa- francesco_20200327_omelia-epidemia.pdf).

So möge diese Zeit der Sorgen und Ängste, der Leids und der Zweifel oder auch Ge- fahr der Verzweiflung doch auch ein österlicher Weg der nicht besiegbaren Hoffnung werden, die uns vom Fest der Auferstehung des Herrn entgegenleuchtet.

Dr. Clemens Stroppel Weihbischof Dr. Gerhard Schneider Generalvikar HA VIIIa, Liturgie und Berufungspastoral

 

8. Mitteilung zur aktuellen Lage der Coronaepidemie – Liturgische Hinweise vom 23.03.2020

Zum ersten Mal seit Menschengedenken werden Christen in vielen Teilen der Welt das Osterfest nicht in freudig versammelter Gemeinschaft feiern. Die Osterkerze wird nicht am Feuer entzündet und die Gemeinde wird nicht gemeinsam in die hell werdende Kirche einziehen. Das Exsultet wird in leeren Kirchen erklingen, ebenso das Halleluja und das Osterevangelium. Dies ist zutiefst traurig und schmerzhaft. Uns wird bewusst, dass wir uns in einem Ausnahmezustand befinden, von dem noch vor wenigen Wochen niemand für möglich gehalten hätte, dass wir ihn erleben und mit- einander durchstehen müssen, umeinander besorgt und füreinander sorgend.

Und dennoch und gerade deshalb feiert die Kirche Ostern: weil Trauer und Sorge, weil Resignation und Hoffnungslosigkeit, weil der Tod in seinen vielen Formen nicht das letzte Wort haben! Papst Franziskus hat sich dagegen ausgesprochen, den Ostertermin – das Herz des liturgischen Jahres – zu verschieben. Es wird ein Oster- fest sein, das wir nie vergessen werden. Wir wollen Wege suchen, damit Menschen dieses höchste Fest der Christenheit in Freude mitfeiern können, selbst wenn sie im kleinen familiären Kreis oder ganz alleine zuhause sind. »Siehe, geschwunden ist allerorten das Dunkel«, singt die Kirche im Exsultet. Wir beten in diesen Tagen da- rum, dass die Frohe Botschaft der Auferstehung Jesu das Dunkel von Krankheit, Angst und Einsamkeit aus den Herzen der Menschen vertreibe oder doch so erleuch- te, dass unsere Hoffnung nicht erlischt.

Wir möchten Ihnen heute Anweisungen von Bischof Dr. Gebhard Fürst zur Feier der Heiligen Woche an die Hand geben. Sie nehmen auch die Anordnungen der Römischen Kongregation für den Gottesdienst auf. Damit kann aber nur ein Rahmen gesetzt werden, den die Gemeinden vor Ort auf je eigene Weise füllen müssen und dürfen. Die vielen Anregungen und Ideen, die uns jetzt schon von Ihrer Seite erreichen, zeigen uns, dass dies gut gelingen kann. Wir werden rechtzeitig über unsere medialen Kanäle Gottesdienstvorlagen für das Triduum Paschale zur Verfügung stellen.

Für die Gottesdienste von Palmsonntag und der Heiligen Woche gelten alle Regeln weiter, die wir Ihnen am 20. März (7. Mitteilung) haben zukommen lassen.

Bitte beachten Sie zwei Änderungen und einen Hinweis:

  1. Aufgrund der verschärften behördlichen Vorschriften können bei den erlaubten nichtöffentlichen Gottesdiensten im kleinsten Rahmen zur Aufzeichnung und medialen Verbreitung (bspw. Livestream-Übertragung), nur noch maximal fünf Personen anwesend sein.

  2. Aufgrund einer Anordnung der Landesregierung gilt: Die Bestatter und das weitere Friedhofspersonal dürfen nicht mit der Trauergemeinde und nach Möglichkeit auch nicht mit dem Geistlichen in Kontakt treten. Die Bestatter bringen den Sarg bzw. die Urne vor Erscheinen der Trauergemeinde an das Grab und ziehen sich dann zurück. Sie treten dann erst wieder ans Grab [zur Absenkung des Sarges], wenn die Trauergemeinde gegangen ist. Sollte so verfahren wer- den, muss die Zahl der Bestatter und Friedhofsmitarbeiter nicht auf die Höchstzahl 10 (inkl. Geistlichem) angerechnet werden.

  3. Die Kirchen sollen weiterhin geöffnet bleiben (außerhalb der Zeiten der o.g. nichtöffentlichen Gottesdienste). Um diese wichtigen Orte des Gebets und der Gotteszuwendung weiterhin offen zugänglich zu halten, dürfen in ihnen keine Aktionen stattfinden, die als Versammlungen oder Ansammlungen angesehen werden können. Wir bitten Sie sehr, die zu beachten.

Palmsonntag

• Auch für den Palmsonntag gelten die Ihnen mitgeteilten Regeln. Bitte beachten Sie, dass Palmprozessionen auch im Freien nicht stattfinden können.

Triduum Paschale
• Chrisammesse / Verwendung der Heiligen Öle

Die Chrisammesse wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die vorhande- nen geweihten Öle können weiter verwendet werden.

Falls nicht genügend Öl für die Feier einer Krankensalbung im äußersten Notfall vorhanden ist, ist die Segnung des Krankenöls jedem Priester möglich. Gleiches gilt, wenn zur Vermeidung von Infektionen die Notwendigkeit besteht, bei jeder Krankensalbung unbenutzt frisches Öl zu verwenden. Die Segnung des Kran-kenöls kann nur im Rahmen der Feier der Krankensalbung geschehen, wobei Olivenöl oder anderes Pflanzenöl verwendet werden muss. Das Gebet zur Seg- nung des Krankenöls findet sich im Anhang des Rituale zur Feier der Kran- kensakramente.

  • Gründonnerstag – Messe vom Letzten Abendmahl

    Auch an diesem Tag wird den Priestern die Möglichkeit eingeräumt, die Heilige Messe alleine zu feiern. Die optionale Fußwaschung entfällt in jedem Fall. Das Allerheiligste wird ohne Prozession in den Tabernakel gebracht, wo es verbleiben soll. Priester, die nicht die Möglichkeit haben, die Heilige Messe zu feiern, beten stattdessen die Vesper.

    In unserer besonderen Situation kommt der auf die Messe vom Letzten Abendmahl folgenden Ölbergandacht besondere Bedeutung zu (vgl. z.B. Gotteslob Nr. 675, 3, 6, 8). Es kann vorher jeweils ein Zeitabschnitt vereinbart werden, in dem zu gleicher Zeit verschiedene in häuslicher Gemeinschaft lebende Gruppen und Personen zuhause für sich beten. So können viele im gemeinsamen „Wachet und betet“ verbunden sein. Diese Vorbereitungen können schon jetzt beginnen.

  • Karfreitag
    Gottesdienste (Prozessionen) können an diesem Tag auch im Freien nicht stattfinden, auch nicht im kleinsten Rahmen.

    In die Großen Fürbitten der Feier vom Leiden und Sterben Christi ist eine weitere Fürbitte einzufügen für die Kranken, die Verstorbenen, die Trauernden und für alle, die sich in diesen Wochen für die Versorgung und das Wohl der Menschen besonders einsetzen.

    • Osternacht

    Das Osterfeuer entfällt laut Anordnung der Kongregation für den Gottesdienst. Die Feier beginnt in der für Besucher geschlossenen Kirche mit der Entzündung der Kerze und dem anschließenden Exsultet. In der Taufliturgie wird nur das Taufversprechen erneuert.

    Priester, die nicht die Möglichkeit haben, die Liturgie der Osternacht zu feiern, beten das für den Ostertag angegebene Stundengebet.

    Die Osterkerze soll, sofern unsere Kirchen in diesen Tagen geöffnet sein können, von nun an während der Öffnungszeiten der Kirche brennen.

    Die Glocken

    Die Glocken unserer Kirchen sind in der Heiligen Woche von besonderer Bedeutung. In allen Gemeinden (auch dort, wo kein Pfarrer eine Messfeier alleine feiert) sollte zum Gloria an Gründonnerstag (z.B. 18 Uhr) und in der Osternacht (z.B. 21 Uhr) sowie am Ostersonntagvormittag das Vollgeläut für mindestens fünf Minuten eingeschaltet werden.

Tägliches Gebetsläuten

An vielen Orten hat sich ein tägliches Gebetsläuten um 19:30 Uhr etabliert. Wir empfehlen dies ab sofort zu übernehmen. An Karfreitag und Karsamstag sollen auch in diesem Jahr keine Glocken läuten.

Es sind für uns alle sehr herausfordernde Tage und Wochen. Menschen um uns herum suchen Halt und Hoffnung, Sorgen und Ängste reiben auf und machen auch gereizt. Und dabei müssen wir selbst schauen wie wir mit der Situation und den Situati- onen zurechtkommen, machen uns selbst Sorgen um Angehörige und Freunde, kommen selbst an Grenzen unserer Contenance und müssen uns zu Vernunft und Gelassenheit rufen, uns des tragenden Grundes unseres Glaubens, unseres Hoffnung und Liebe vergewissern.

Für alle Ihre Mühen, für alles Miteinander und Füreinander, für alle Ihre Menschlich- keit und Kreativität, für alle Ihre Menschen ermutigende und stärkende Seelsorge in den eng gewordenen Möglichkeiten danken wir Ihnen von Herzen und wünschen Ihnen Gottes Segen.

Dr. Clemens Stroppel
Generalvikar

Weihbischof Dr. Gerhard Schneider
HA VIIIa, Liturgie und Berufungspastoral

 

Auszug aus dem 7.  Brief an die Pfarrer und Pastoralen Mitarbeiter vom 20. März 2020 

Gerade in dieser Zeit, in der so viele Menschen in besonderer Weise unter leiblichen und seelischen Nöten zu leiden haben, ist nicht zuletzt das glaubwürdige Zeugnis der ganzen Kirche in Gebet, Gottesdienst und sakramentalem Handeln unverzichtbar.

Wir bitten Sie deshalb, miteinander zu überlegen, wie Sie in Ihrem Verantwortungsbereich die Gläubigen zu diesem Zeugnis ermutigen und sie dabei unterstützen können. Eine Möglichkeit könnte sein, zu festgesetzten Zeiten die Menschen einzuladen, bei sich zuhause zu beten, auch wenn eine Gottesdienstversammlung nicht möglich ist. Es bieten sich für den Einzelnen oder im familiären häuslichen Kreis Möglichkeiten des Stundengebetes an (vgl. dazu die verschiedenen Modelle im Gotteslob oder im Internet z.B. auf https://www.maria-laach.de/te-deum/, aber auch freiere Formen des Gebets (vgl. z.B. die Vorschläge unter www.liturgie.ch).

• Feier der Eucharistie

  • In diesen sorgenvollen Tagen ist auch die Feier der Eucharistie weiterhin ein zentraler Auftrag für uns als Kirche, um die Not der Menschen vor Gott zu tragen. Die Priester feiern deshalb sonntags und je nach Möglichkeit auch werktags die Heilige Messe alleine in geistlicher Verbundenheit mit den Gläubigen, in deren Anliegen und den Anliegen der ganzen Welt.

    Laut einer Ausnahmeverordnung des Landes sind ausschließlich (!) bei Gottesdiensten, die im Livestream übertragen werden, unter Einhaltung erforderlicher Maßnahmen zum Infektionsschutz notwendige Liturgische Dienste zugelassen. Die Zahl der Beteiligten ist möglichst klein zu halten und darf insgesamt maximal 10 Personen nicht überschreiten (wurde mittlerweile auf 5 Personen reduziert!). Bei allen anderen Gottesdiensten ist eine physische Präsenz von Gläubigen (auch von Ministranten) nicht gestattet.

    Die Coronakrise ist ein „gerechter Grund“ zur Zelebration „ohne die Teilnahme wenigstens irgendeines Gläubigen“ gemäß can 906 CIC. Bischof Fürst ver- weist in der aktuellen Ausnahmesituation auf diese Möglichkeit. Wenn es die Umstände erfordern ist diese Feier auch in der Privatwohnung des Priesters möglich.

  • Um auch in dieser extremen Ausnahmesituation deutlich zu machen, dass dasganze Volk Gottes die Eucharistie trägt, regen wir an, dass die Gläubigen diese Feier zuhause im Gebet mittragen. Dazu können die Glocken einladen, auch wenn die Gläubigen sich nicht mehr in die Kirche versammeln können. Für die Sonntage der nächsten Wochen werden wir jeweils Gebetsvorlagen erstellen und online verfügbar machen.

    -Messintentionen entfallen in dieser Sondersituation und werden später nachgeholt.

  • Da in unseren Kirchen nun für einige Zeit keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden können, muss die Sorge auch den konsekrierten Hostien gelten, die oft auch in größerer Anzahl im Tabernakel aufbewahrt werden. Sie sollen nicht über längere Zeit hinweg dort aufbewahrt werden und werden deshalb ohne Beteiligung von Gläubigen konsumiert. Hostien für die Ausnahme einer Krankenkommunion in einer besonders dringlichen Notwendigkeit (z.B. lebensbedrohliche Situation) werden weiter vorgehalten und regelmäßig erneuert.

  • In Klöstern und Ordensgemeinschaften können unter folgenden Voraussetzungen weiter Gottesdienste gefeiert werden:

    1. Der Gottesdienst findet ausschließlich in der häuslichen Gemeinschaft/ Lebensgemeinschaft des Klosters/der Ordensgemeinschaft statt. Es nehmen ausschließlich Personen aus dieser häuslichen Gemeinschaft teil und keine Personen, die außerhalb wohnen. Der Gottesdienst ist nicht öffentlich. Die Kapelle ist nicht von außerhalb zugänglich.

    2. Alle geltenden Vorsichts- und Hygienemaßnahmen (insbesondere hinsichtlich der Spendung der heiligen Eucharistie) werden genau eingehalten. Es ist auf genügend Abstand zwischen den Mitfeiernden zu achten. Bei Gottesdiensten mit Seniorinnen und Senioren muss die Leitung ggf. Maßnahmen ergreifen, um deren besonderer Gefährdung Rechnung zu tragen.

    3. Für die Zelebranten gelten folgende Regeln: Sie dürfen nicht aus Risikogebieten zurückkehren und zur 14-tägigen häuslichen Quarantäne verpflichtet sein oder mit einer solchen Person in häuslicher Gemeinschaft leben; sie dürfen keine Krankheitssymptome zeigen.

  • Sakrament der Taufe

    Tauffeiern können bis 15. Juni 2020 nicht stattfinden und sind zu verschieben. Nottaufen können in der Klinik oder im engsten häuslichen Familienkreis ge- spendet werden.

  • Sakrament der Versöhnung

    Das Sakrament der Versöhnung (Beichte) kann derzeit in der Regel nicht gefeiert werden. Ausgenommen sind besonders dringliche Notsituationen (z.B. lebensbedrohliche Situation). In diesen Fällen müssen behördliche und hygienische Vorgaben (vor allem genügend Abstand) genau eingehalten werden. Die Beichte im Beichtstuhl ist generell ausgeschlossen.

    Die Beichte kann nicht telefonisch abgelegt werden .Sie soll nachgeholt werden, wenn die Möglichkeit dazu wieder besteht. Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass im äußersten Notfall die vollkommene Reue, sofern sie von der Absicht begleitet ist, das Sakrament der Buße zu empfangen, bereits aus sich selbst mit Gott versöhnt (Konzil von Trient).

Bischof Gebhard Fürst verweist auf die Möglichkeit des persönlichen Gebets, der Besinnung und Selbstreflexion und der Lektüre der Heiligen Schrift. Ein Telefonat ist in vielen Situationen eine gute Möglichkeit für Menschen, sich auszusprechen und im Gespräch neues Gottvertrauen zu fassen. Möglichkeiten für solche Ge- spräche sollen eingerichtet, gefördert und bekannt gemacht werden.

  • Sakrament der Ehe
    Trauungen finden bis 15. Juni 2020 (!) nicht statt. Im äußersten Notfall bitten wir darum, dass der zuständige Pfarrer mit dem Offizialat Kontakt aufnimmt.

  • Beerdigungen und Urnenbeisetzungen

    Viele Rückfragen betreffen die Beerdigungen und Urnenbeisetzungen. Beisetzungen im Freien können weiterhin stattfinden. Trauerfeiern und Requien, die in Kirchen oder geschlossenen Trauerhallen gefeiert werden, sind zu verschieben. Die maximale Zahl der Trauergäste liegt in der geltenden Rechtslage bei zehn Personen. Davon abweichende behördlichen Vorgaben vor Ort sind zu berücksichtigen. Die Zahl der Trauergäste ist jedoch grundsätzlich auf den engsten Familienkreis zu beschränken (ggf. sind entsprechend der örtlichen Vorgaben von Städten du Gemeinden für eine spätere Nachvollziehbarkeit Listen der Teilnehmenden zu führen).

    Auf der DRS-Homepage und im Mitarbeiterportal ist eine Gebetsvorlage eingestellt, die von Angehörigen genutzt werden kann, die während der Beisetzung zuhause mitbeten möchten.

    Kirchenraum

  • Die Kirchenräume sollen offen bleiben. Es dürfen keine „spontanen Versammlungen“ von Besuchern in den Kirchen stattfinden. Auf Sauberkeit und Hygienein den Kirchen ist besonders zu achten. Türgriffe sollen täglich gründlich gereinigt werden. Innentüren (z. B. Windfänge) sollen offengestellt bleiben, um Kontaktflächen zu minimieren. In den Weihwasserbecken ist weiterhin kein Weihwasser. Wo es angebracht ist, können Gebetbücher mit verschmutzten Einbänden weggeräumt werden.

  • Das Gebetsläuten (z. B. Angelusläuten) soll in jedem Fall beibehalten werden. Unsere Glocken sind zur Zeit eine wichtige Verbindung untereinander. Die aktuelle Situation kann Möglichkeiten bieten, die die Gläubigen mit Glockengeläut zu besonderen Zeiten zu einem gleichzeitigen häuslichen Gebet einzuladen.

    Wir werden Sie regelmäßig über weitere Entwicklungen und Änderungen in gleicher Weise informieren. Bitte beachten Sie auch die regelmäßigen Aktualisierungen auf unserer Homepage (https://www.drs.de/dossiers/corona.html) und im Mitarbeiterportal.

Wir alle sind in einer völlig ungewohnten Situation, in der in vielem „auf Sicht“ gefah- ren werden muss. Wir erleben in diesen Tagen in den zahlreichen Reaktionen neben verständlicher Unsicherheit und Aufregung vor allem auch Gelassenheit, Besonnenheit und Gottvertrauen. Dafür sind wir dankbar und dies ermutigt uns. Wir wünschen Ihnen für Ihr Wirken in diesen Tagen viel Kraft und Gottes reichen Segen!

Dr. Clemens Stroppel Weihbischof Dr. Gerhard Schneider Generalvikar HA VIIIa, Liturgie und Berufungspastoral

Pressemitteilung vom 16.03.2020

So sind alle öffentlichen Eucharistiefeiern und anderen Gottesdienste bis einschließlich 19. April abgesagt. Die Sonntagspflicht ist für diesen Zeitraum ausgesetzt. Die Kirchen in der Diözese bleiben aber geöffnet, um Gläubigen die Möglichkeit zum Gebet zu geben. Dies hat Bischof Dr. Gebhard Fürst zusammen mit dem von ihm geleiteten Krisenstab der Diözese am Montagvormittag beschlossen. Die Absage bis 19. April gilt auch für alle Veranstaltungen kirchlicher Träger.

„Es ist eine sehr schmerzliche Entscheidung, die mir schwerfällt und die wir so noch nie zu treffen hatten. Als Kirche wollen wir den Menschen gerade in dieser schweren Zeit nahe sein und sie begleiten. Das Gebot der Nächstenliebe, Fürsorge und Barmherzigkeit gegenüber Menschen, die besondere Zuwendung benötigen, leitet unser Handeln weiterhin, gerade in dieser schweren und kritischen Zeit“, sagt Bischof Gebhard Fürst. Alle Pfarrbüros sind weiterhin als pastorale Anlaufstellen zu den gewohnten Zeiten per Telefon oder E-Mail erreichbar. Die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weiterhin in seelsorgerlichen Fragen ansprechbar.

Erstkommunionfeiern werden auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben. Die Firmungen, die bis Ende Mai geplant waren, werden abgesagt und im Zeitraum von September 2020 bis März 2021 nachgeholt.

Auch Trauungen werden bis Ende Mai in der Diözese Rottenburg-Stuttgart nicht stattfinden. Tauffeiern sind zu verschieben. In dringenden Ausnahmesituationen können Priester und Diakone das Taufsakrament im engen Familienkreis spenden. Beerdigungen finden nach den behördlichen Vorgaben der teilnehmenden Personenzahl weiterhin statt. Trauerfeiern und Requien müssen nachgeholt werden.

Im Allgemeinen wird die Hauskommunion und Krankensalbung eingestellt. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen aber auch in dieser Krisensituation an der Seite der Kranken. Bei einer dringlichen Notwendigkeit (zum Beispiel einer lebensbedrohlichen Situation) bringen sie - unter Beachtung der geltenden rechtlichen Lage und der besonderen Hygienemaßnahmen – auch weiterhin die Heilige Kommunion und spenden die Krankensalbung.

Die Diözese verweist auf die medialen Gottesdienstübertragungen, die ausgeweitet werden. So wird die sonntägliche Eucharistiefeier um 9.30 Uhr in der Domkirche St. Martin in Rottenburg bis auf weiteres live auf der diözesanen Homepage drs.de übertragen. Für die Feier der Kar- und Ostertage werden Lösungen erarbeitet, die rechtzeitig bekannt gegeben werden.

Die Kirchengemeinderats- und Pastoralratswahl findet am 22. März 2020 statt, allerdings ausschließlich als Briefwahl. Die Wahllokale bleiben geschlossen. In Gemeinden mit allgemeiner Briefwahl haben die Wähler die Briefwahlunterlagen bereits erhalten. Abgabefrist für Wahlbriefe ist Sonntag, 22. März, 16 Uhr im Einwurfbriefkasten des jeweiligen Pfarramts.

In Gemeinden mit Briefwahl auf Antrag werden die Fristen verlängert. Briefwahl kann in diesem Fall bis Freitag, 3. April 2020, 12 Uhr beim jeweiligen Pfarramt beantragt werden. Abgabefrist für Wahlbriefe ist dann Sonntag, der 5. April, 16 Uhr. Das Wahlergebnis für die Diözese Rottenburg-Stuttgart wird am 6. April 2020 bekanntgegeben.

Der Krisenstab der Diözese Rottenburg-Stuttgart beobachtet die Entwicklung permanent und wird die oben genannten Maßnahmen gegebenenfalls der aktuellen Situation anpassen. Auf der diözesanen Homepage drs.de  ist immer der aktuelle Stand der Maßnahmen abrufbar.

Pressemitteilung zum DOWNLOAD

 

Ältere Nachrichten:

In einer am Aschermittwoch 26.02.2020 versandten Rundmail an alle Leitenden Pfarrer rät die Diözese Rottenburg-Stuttgart zu einer Reihe von Vorsichtsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus‘. Um der gegenwärtig erhöhten Infektionsgefahr zu begegnen, soll in den Gottesdiensten bis auf weiteres auf das gegenseitige Händereichen als Friedensgruß verzichtet werden.

Da auch Mundkommunion Gefahren berge, empfiehlt die Diözese derzeit ausschließlich die Handkommunion. Auf die Kelchkommunion mit der Gemeinde, so das von dem für die Liturgie zuständigen Weihbischof Dr. Gerhard Schneider unterzeichnete Schreiben, sollte ebenfalls verzichtet werden. Hingewiesen wird  in diesem Zusammenhang auch auf die Möglichkeit der Geistlichen Kommunion, bei der Gläubige, die aus irgendeinem Grund nicht die Kommunion empfangen können oder wollen, sich während der Kommunionspendung „im Gebet in besonderer Weise mit Jesus Christus verbinden“.

Was ansonsten nur am Karfreitag in der Kirche üblich ist, werden die Gläubigen in nächster Zeit als Normalfall haben: ein leeres Weihwasserbecken. Auch dies ist eine Vorsichtsmaßnahme gegen die momentan erhöhte Ansteckungsgefahr. Bislang sind in Württemberg drei Corona-Infektionsfälle bekannt.

Die Leitenden Pfarrer der Diözese Rottenburg-Stuttgart werden in der Rundmail aus dem Bischöflichen Ordinariat dazu aufgefordert, die Schutzmaßnahmen in den einzelnen  Gemeinden zu erläutern.